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Dömitz an der Elbe

Einzug in das kleine Teehäuschen

Richtig ankommen ist wichtig. In einem leeren, kalten Haus mit den Vorbereitungen für die Renovierungsarbeiten ist das aber nicht so leicht. Also haben wir beschlossen, in das kleinste Haus auf dem Grundstück zu ziehen: unser Teehäuschen. Der erste Karton und ein Bett finden den Weg von Leipzig nach Dömitz.

Die Bohrmaschine kreischt und wir hoffen uns zum Männertag bei unseren neuen Nachbarn nicht direkt unbeliebt zu machen. Aber niemand hat sich gemeldet und die Seilgardineneinrichtung, welche sich Lars schon seit Jahren weigert, an irgendwelchen Altbauwänden anzubringen, sitzt straff an der Wand. Wir deuten das als gutes Zeichen!

Noch ist es echt kalt, aber unseren kleinen Mann und uns stört das wenig. Ein bisschen fühlt es sich wie im Urlaub in Norwegen an. Alles wird vom großen Haus in den Teepavillon geschleppt und bestimmt sind das nicht die letzten schönen Stunden, die wir hier verbringen werden.

Yoga im Garten

Auch im diesen Jahr wird es im Garten der Elbstraße 28 einen Hatha-Yoga-Kurs mit Sabine geben.

Hierzu sind alle Interessierten herzlichst ab 1. Juli 2021 eingeladen.

Der Kurs ist für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet.

Geplant ist, sich jeden Donnerstag von 19 bis 20 Uhr zusammenzufinden.

Der Preis beläuft sich auf 10€ je Stunde.
Für die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen ist eine Anmeldung für den Kurs erforderlich. Dazu einfach diesen Link zu Sabines Website nutzen.
Dort findest du auch alle Zahlungsmöglichkeiten.

Bringt Dir deine Matte, einen Yoga-Gurt (oder Gürtel), ein rechteckiges Yoga-Kissen (oder ein großes Badelaken), eine Wolldecke und Socken mit und entspanne direkt bei unserer Barockbuche.

Der Eingang ist in der Elbstr. 28, 19303 Dömitz links neben dem Haus am grünen großen Holztor. Gehe dann einfach durch bis hinten in den Garten.

Wir alle freuen uns auf Dich.

Neues Leben – eine Großstadtfamilie zieht um

Abenteuer Mehrgenerationenwohnen, Abenteuer Fachwerkhaus, Abenteuer Denkmal

April 2021

Vor einem Jahr hätte ich nie gedacht, was aus einem abendlichen Telefonat mit meinem Papa werden kann. Mitten im ersten Lockdown, eingesperrt in unseren schönen Altbauwänden zwischen Stuck und Dielenboden in Leipzig war ich, wie so viele, voller Sehnsucht nach meiner Familie. Und dabei wohnten wir nur ein paar Stadtteile auseinander. Während wir miteinander sprachen, wurde mir wieder bewusst, warum ich zurück in meine Heimatstadt gezogen war, um mit meinen Eltern und Großeltern zusammen sein zu können. Und jetzt – halten wir Abstand, weil wir uns lieben! Bei Wein und Tränen malte ich mir aus, wie es wäre, wenn wir alle ein Haushalt wären und nur noch einer Einkaufen geht und nicht alle, das Kind Spaß hat mit Oma und Opa, während wir in Ruhe von zu Hause arbeiten und wie der andere Teil für alle etwas kocht. Wie wir füreinander da sein können. Papa und ich wurden übermütig, erzählten uns von unserem Schloss, welches wir uns schon seit meiner Kindheit immer vorstellten und irgendwann verabschiedeten wir uns mit dem schönen Versprechen alle zusammen im Sommer irgendwo unter einem Apfelbaum gemeinsam sein zu können und Kaffee zu trinken.

Und jetzt stehe ich in diesem schiefen Fachwerkhaus, weiß vielleicht besser als manch Anderer, was alles auf uns zukommt und wo noch die ein oder andere unangenehme Überraschung auf uns warten könnte. Ich sehe die Elbe, die Sonne schickt ihre letzten Strahlen über den Horizont. Und sehe diese riesige hängende Buche in unserem barocken Garten, unter welchem sich richtig toll Kaffee trinken lässt und das schenkt mir ein Lächeln. Das Leben ist verrückt, nicht immer leicht, aber mit meiner ganzen Familie von 4 bis 91 bin ich bereit für ein wirklich großes, neues Abenteuer.

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